Wir über uns.

Traditionelles und Neues der

Privilegierten  Schützengilde Dommitzsch

Die Schützengilde Dommitzsch e.V. wurde nach langen Überlegungen von ein paar
Gleichgesinnten nach 54 Jahren am 03.10.1999 wieder gegründet. Die erste Erwähnung dieses Vereines in der Stadtchronik Dommitzsch fand bereits 1673 statt.  Im Jahre 1945 wurde der Verein durch die Alliierten verboten. Danach wurde es still in Dommitzsch. Der Schießplatz „Am Weinberg“ wurde dann nur noch durch die Jäger und die Kampftruppen genutzt. Aufgrund von Protesten der Anwohner wurde schließlich auf die Wiederinbetriebnahme verzichtet. Zur Gründungsversammlung, welche in der Gaststätte „Stadt Potsdam“ in Dommitzsch stattfand,  waren 20 am Schießsport interessierte Damen und Herren anwesend. Drei Schützenbrüder kamen extra aus dem Schwarzwald, um bei der Wiedergründung Schützenhilfe zu leisten und selbst Mitglieder in dem neu gegründeten Verein zu werden.

Wappen bunt klein

unser Vereinswappen

Ziel des Vereines ist es, das sportliche Schießen zu trainieren und an alte Traditionen
anzuknüpfen. So werden regelmäßige Vereinsschießen sowie die Teilnahme und Unterstützung an Volksfesten in nah und fern durchgeführt.
Da sich die Schützengilde auch nach den alten Bräuchen der Stadt Dommitzsch orientiert, wurde eine Uniform ausgesucht, welche modern ist, aber auch die Farben der „alten Generation“ übernahm. Die blauen und die grünen Jacken wurden nach den zwei Gruppen unterteilt, die blaue Division und die grünen Jäger, die schon immer in der alten „Privilegierten Schützengilde Dommitzsch“ vorhanden waren.

Das Schießen der Schützengilde Dommitzsch erfolgt auf dem Schießplatz in Torgau am
Brückenkopf (Torgauer Schützengilde), da die Schützengilde über keinen eigenen Schießstand verfügt. Geschossen wird in allen Kalibern.

Seit Februar 2002 haben sich einige Schützen der alten Tradition, dem Schwarzpulverschießen zugewandt. So wurde das Vorderladerschießen und das Böllern/Salutschießen sehr stark ausgeprägt. Bei öffentlichen Veranstaltungen in Dommitzsch und Umgebung ist die Schützengilde Dommitzsch e.V. stets vertreten. Da die Schützengilde im Besitz von Vorderladerkanonen ist, wurde auch ein Böllertrupp gebildet. Staatlich anerkannte Lehrgänge zum Umgang mit Schwarzpulver werden dazu genauso wie Waffensachkundelehrgänge organisiert und durchgeführt. Sportliche Erfolge im Schwarzpulverschießen sind zu verzeichnen.

unser Vereinsmaskottchen "Else Blattschuss"

unser Vereinsmaskottchen „Else Blattschuss“

Seit dem 28.05.2003 besaß die Schützengilde ein eigenes Vereinsheim, welches durch eine ortsansässige Firma zur Verfügung gestellt wurde. Mit viel Anstrengungen wurde das Vereinsheim umgebaut, wobei die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Dommitzsch nicht gefehlt hat. Leider mussten wir dieses Domizil verlassen und schauten uns deshalb nach einer Alternative um. Seit dem 01.02.2007 durften wir den alten „Konsum“ in Dommitzsch unser Eigen nennen und bauten dieses Grundstück wieder um und aus. Das machte natürlich eine Menge Arbeit und verlangte viel Kraft und Engagement unserer Mitglieder. Aber auch das mussten wir wieder aufgeben.

Das traditionelle Osterfeuer haben wir in Dommitzsch wieder eingeführt. Nachdem anfangs nur einige Gäste kamen, wird diese Tradition immer beliebter. Mittlerweile müssen strenge Auflagen der Behörden erfüllt werden, damit dieses Fest weiterhin genehmigt wird.

Eine neue/alte Tradition ist das sogenannte Maibaumfest. Dieses wird jeweils am 30. April eines jeden Jahres durchgeführt. Dabei stellt die Schützengilde Maibaum auf. Mittlerweile hat sich dies zu einem Volksfest entwickelt und darauf sind die Mitglieder besonders stolz.

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